Freitag, 20. März 2009

Internet Explorer 8 - Experten warnen

Neuer Internet Explorer 8
Experten raten ab

Microsoft hat die Veröffentlichung des neuen Browsers Internet Explorer 8 (IE 8) in seiner endgültigen Fassung angekündigt. Experten raten aber aus Sicherheitsgründen zu anderen Produkten wie Mozilla Firefox oder Opera. "Wir sagen aktuell, es sollten alternative Browser genutzt werden, weil immer noch die Mehrheit der Surfer den Internet Explorer benutzt und dieser Browser daher am meisten angegriffen wird", erklärt Marian Jungbauer, Diplom-Informatiker am Institut für Internet-Sicherheit der Fachhochschule Gelsenkirchen.

Auch die Reaktionszeit bei Sicherheitslücken spricht aus Sicht des Experten gegen den Internet Explorer. "Bei Microsoft muss man auf den monatlichen Patchday warten", sagt Jungbauer. Mozilla stopfe Sicherheitslücken im Firefox statistisch gesehen hingegen in ein bis zwei Tagen. Wie sicher der IE 8 sei, würden die kommenden Wochen und Monate zeigen. "Alle Hacker werden sich nun darauf stürzen." Ein grundsätzliches Problem sei die tiefe Verankerung des Explorers im Betriebssystem Windows, erklärt der Experte. "Viele Angreifer haben in der Vergangenheit Lücken in Systemfunktionen ausgenutzt, die der IE mitnutzt."

Microsoft bewirbt den IE 8 unter anderem mit einem beschleunigten Seitenaufbau und bezeichnet den Browser als den derzeit schnellsten Browser auf dem Markt. Für die Darstellung der von einem Marktforschungsunternehmen ermittelten 25 beliebtesten Websites hätten der IE 8 und Googles Browser Chrome im Schnitt je 3,53 Sekunden gebraucht, der Mozilla Firefox 3,82 Sekunden. Bei der addierten Ladezeit liegt der IE 8 Microsoft zufolge knapp vor dem Chrome.

0,3 Sekunden irrelevant

Jungbauer kritisiert den Test als praxisfern: Zum einen seien 0,3 Sekunden Geschwindigkeitsunterschied für den Anwender nicht relevant. Zum anderen erscheine bald der Firefox 3.5. "Alle erwarten, dass er schneller sein wird", sagt Jungbauer. Außerdem berücksichtige der Test nicht die Geschwindigkeit der Browser bei JavaScript-Anwendungen, die im Web 2.0 zur Realisierung desktopähnlicher Umgebungen immer wichtiger werden. "Für Web 2.0-Anwendungen ist der IE 8 im Grunde nicht ausgelegt." In punkto JavaScript-Geschwindigkeit sei der IE 8 der langsamste Browser auf dem Markt.

Die Mozilla Foundation, deren Firefox-Browser nach dem IE am weitesten verbreitet ist, begrüßt indes, dass sich der neue IE 8 im Gegensatz zu seinen Vorgängern weitgehend an geltende Webstandards hält. "Das ist ein weiterer Schritt von Microsoft, offene Webstandards zu unterstützen", sagt Mozilla-Europe-Präsident Tristan Nitot einer Mitteilung zufolge. Es sei aber bedauerlich, dass sich Microsoft nicht an Innovationen beteilige. Dazu zählt Nitot beispielsweise schnelles JavaScript oder die Weiterentwicklung der Websprache HTML hin zur kommenden Version 5, die auch Schnittstellen für verknüpfte Multimediainhalte bieten soll.

Zu den neuen Funktionen des IE 8 zählen laut Microsoft unter anderem sogenannte Web Slices. Sie sollen den Anwender über Änderungen auf abonnierten Seiten wie Wetter-, Auktions-, oder Social-Network-Portalen auf dem Laufenden halten. Zudem hat Microsoft einen Privat-Modus eingeführt, der vor einer Sitzung aktiviert werden kann und ein Surfen ohne Spuren auf dem Rechner ermöglichen soll. Bei der Suchfunktion zeigt der Internet Explorer 8 den Angaben zufolge bereits bei der Eingabe des Begriffes relevante Vorschläge an und präsentiert thematische Suchergebnisse mit Bildern.

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Google Mail lässt E-Mail-Versand rückgängig machen


Der Internet-Dienstleister Google hat seinen E-Mail-Dienst Google Mail mit einer neuen Funktion ausgestattet, die das Verschicken von E-Mails bis zu fünf Sekunden nach dem Klick auf "senden" rückgängig machen kann.

Die neue Funktion, welche Google eigenen Angaben zufolge über Monate intern getestet hat, lässt sich über den "Labs"-Reiter im Einstellungsmenü aktivieren. Hat man dies getan, erscheint direkt nach dem Versandprozess die "Undo"-Schaltfläche über dem Posteingang.

Wie Michael Leggett von Google in einem Blogeintrag erklärte, würden fünf Sekunden ausreichen, um den Großteil der E-Mails abzufangen, die beispielsweise versehentlich an die falsche Person verschickt wurden. Eine längere Zeitspanne könnte die Nutzer irritieren, so Leggett.

Um die neue Funktion auch als Nutzer aus dem deutschsprachigen Raum nutzen zu können, muss zunächst das E-Mail-Konto in den Spracheinstellungen auf Englisch umgestellt werden. Über den Reiter "Labs" lassen sich dann auch weitere Funktionen, beispielsweise der Offline-Modus für Google Mail aktivieren.

Amazon: Musik-Downloads bald auch in Deutschland

Der Online-Einzelhändler Amazon will anscheinend innerhalb der nächsten drei Wochen seinen Online-Musikdienst auch in Deutschland starten. Dies berichtet die 'Financial Times Deutschland' unter Berufung auf informierte Kreise.

Trotz der starken Konkurrenz auf dem deutschen Markt gehen Marktbeobachter davon aus, dass sich der MP3-Download-Dienst von Amazon neben dem iTunes Store, Musicload und Co. etablieren kann. Wie auch in Großbritannien und den Vereinigten Staaten werden die Musikdownloads von Amazon auch in Deutschland DRM-frei sein.

Neben den vier großen Plattenfirmen (Warner Music, EMI, Sony Music, Universal Music), hat Amazon auch Lieder von mehreren kleinen Plattenlabels im Angebot. Die Songs selbst sind mit einer Bitrate von 256 KBit/s kodiert. Was die Preise angeht ist zwar noch nichts genaues bekannt, die Lieder dürften jedoch etwas günstiger sein als bei der deutschen Konkurrenz.

Den Einstieg in die digitale Vermarktung von Musik hat Amazon in den Vereinigten Staaten im Dezember 2007 gewagt. Ende des vergangenen Jahres hat man den Dienst schließlich auch in Großbritannien gestartet. Bereits kurz nach dem Start soll Amazon dort ein Viertel des Volumens von iTunes verkauft haben.

Pwn2Own Hacking Contest: In nur wenigen Sekunden ein MacBook gehackt

Wettbewerb: MacBook in zehn Sekunden geknackt

Beim Hacker-Wettbewerb Pwn2Own ist es dem Sicherheitsexperten Charlie Miller gelungen, binnen zehn Sekunden ein MacBook von Apple vollständig unter Kontrolle zu bekommen.

Er übertraf damit seinen eigenen Bestwert von zwei Minuten aus dem Vorjahr. Vom Veranstalter, dem Sicherheitsunternehmen TippingPoint, erhielt er als Gewinner des Wettbewerbs 5.000 Dollar in bar sowie das von ihm geknackte Gerät. Details über die ausgenutzte Sicherheitslücke wurden nicht bekannt gegeben.

Gemäß der Wettbewerbsregeln konnte Miller im Vorfeld bereits einen Exploit entwickeln und diesen als Schadcode in eine Webseite einbetten. Der Jury gab er zum Beginn der Veranstaltung den entsprechenden Link. Zehn Sekunden, nachdem dieser angeklickt wurde, hatte Miller vollständige Kontrolle über den Mac, was er mit mehreren Beispielaktionen demonstrierte.

Damit wurde eine durchaus reale Bedrohung simuliert. Das Einbetten von Codes in scheinbar harmlose Webseiten ist inzwischen eine der Hauptmethoden zur Verbreitung von Malware. Der Code des Exploits und weitere Informationen über die Sicherheitslücke wurden inzwischen an Apple übermittelt, um die Entwicklung eines Patches zu ermöglichen.

Wie Terri Forslof, Leiter des Security Response-Teams bei TippingPoint, ausführte, drang ein anderer Hacker kurz darauf in einen Sony-Laptop ein, der mit Windows 7 betrieben wurde. Dazu wurde eine Sicherheitslücke im Internet Explorer 8 ausgenutzt. Auch dieser Fehler wurde anschließend gegenüber Microsoft erläutert.

Pwn2Own wird regelmäßig durchgeführt und konzentriert sich auf Sicherheitslücken in Browsern, die zu Angriffen über das Internet ausgenutzt werden können. Erstmals lobte TippingPoint in diesem Jahr auch einen Preis von 10.000 Dollar für das Eindringen in eines der fünf verbreitetsten Smartphone-Betriebssystem aus: Windows Mobile, Symbian, Googles Android sowie die Systeme in Blackberries und iPhones.


D.A.S. Online Rechtsschutz

Mysteriöser Riesenfisch in China gefangen

Zehn Tonnen schwerer Riesenfisch in China gefangen

(Peking 2009-03-19 18:28:51) - Im Osten Chinas ist ein bisher unbekannter Riesenfisch gefangen worden. Wie die chinesische Nachrichtenagentur Sina heute berichtet, handelt es sich um ein zwölf Meter langes und mehr als zehn Tonnen schweres Tier. Der Fisch ist einem Kutter ins Netz geschwommen und konnte aufgrund seiner Größe nicht an Bord gezogen werden. Daraufhin wurde der Riesenfisch in einen Hafen in der ostchinesischen Provinz
Zhejiang geschleppt. Erst mit Hilfe eines Kranes konnte das Tier dann aus dem Wasser geholt werden. Forscher hatten im Anschluss keine Möglichkeit mehr die Art des Riesenfisches festzustellen, da ein Unbekannter das Tier sofort für rund 220 Dollar aufkaufte. Ob der Fisch bereits verzehrt ist, ist unbekannt.

Ericsson will angeblich die Zusammenarbeit mit Sony beenden

Japaner bereiten angeblich Übernahme vor

Wie das "Manager Magazin" berichtet, will der schwedische Telekommunikationskonzern Ericsson die Handy-Partnerschaft mit Sony aufkündigen. Angeblich soll Ericsson bereits in Verhandlungen mit Sony stehen. Das japanische Elektronik-Unternehmen soll an einer Übernahme der Ericsson-Anteile interessiert sein. Problematisch könnte laut dem "Manager Magazin" die finanzielle Einigung werden.

Japaner ohne Schweden

Ericsson, der finanziell gesunde und weltweit größte Ausrüster für Mobilfunk-Netzinfrastruktur, wolle nicht mehr, Partner Sony würde gerne. Die Möglichkeit, dass der Übernahme-Deal doch scheitern könnte, ist dennoch gegeben. So soll Sony nach den jüngsten Gewinneinbrüchen schlichtweg zu wenig Geld haben, um Ericsson bei einem Ausstieg auszubezahlen. Sony verhandelt derweil mit Banken zur Finanzierung des Geschäfts. Ein Ericsson-Sprecher wollte diese Spekulationen gegenüber dem "Manager Magazin" nicht kommentieren.


Gethandy - Aktionen

Unterricht per SMS lahmgelegt - 1.600 Schüler streiken

Anonyme SMS fordert in Graz tausende Schüler zum Streik auf

"Schließt euch unserem Protest gegen die Pläne von Unterrichtsministerin Claudia Schmied an und bleibt am Mittwoch zu Hause". Tausende Schüler in Österreich erhielten diese anonyme Ketten-SMS heute auf ihrem Handy. In der Ortweinschule in Graz ließen die Schüler sich nicht zweimal bitten. 1.600 Schüler zogen den Streik dem Unterricht vor und saßen drei Stunden lang auf dem Schulhof.

Mysteriöse Streik-SMS

Ganz aus der Luft gegriffen war die Streikforderung per SMS nicht. Dennoch war erst die anonyme Aufforderung der Auslöser. "Wir machen es ja nicht nur wegen der SMS. Aber da darin ein Datum vorgeschlagen wird, schließen wir uns einfach an", erklärte Schulsprecherin Katharina Wiesler gegenüber der Tageszeitung "Kleine Zeitung". Wer hinter der Streik-SMS steckt ist weiterhin unklar. Nicht einmal die Schülervertreter konnten bisher herausfinden, wer die Kurznachricht verbreitet hat.


blauworld - call home SIM Mobilfunk Auslandstarif

Schlecker Prepaid: Zwei Startpakete zum Preis von einem

Aktion läuft bis zum 30. April 2009

Die Mobilfunkmarke der Drogeriemarkt-Kette Schlecker, Schlecker Prepaid, hat eine Aktion für Neukunden gestartet. Kunden, die sich ein Startpaket für 5,99 Euro kaufen, erhalten im Aktionszeitraum ein zweites Startpaket kostenlos hinzu. Die Aktion läuft noch bis zum 30. April 2009.

Tarif

Das Starterpaket enthält eine SIM-Karte und umfasst einen Euro Startguthaben. Schlecker Prepaid Kunden telefonieren für neun Cent pro Gesprächsminute und SMS in alle deutschen Netze. Das Guthaben kann über Guthaben-Karten für zehn Euro oder 25 Euro, die in den Schlecker-Filialen erhältlich sind, aufgeladen werden.


SCHLECKER.com

Notruf per Handy ab Sommer nur noch mit SIM-Karte

Notrufverordnung des Bundeswirtschaftsministeriums tritt in Kraft

Notrufe können künftig nicht mehr ohne SIM-Karte getätigt werden. Die Änderung ist Teil der heute in Kraft tretenden Notrufverordnung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Zudem wird in der Notrufverordnung neben der europaeinheitlichen Notrufnummer 112 die in Deutschland seit Jahrzehnten eingeführte Notrufnummer 110 festgeschrieben, die traditionell für den Polizeinotruf genutzt wird.

Hohe Missbrauchsrate

Die Änderung gegenüber dem bisherigen Verfahren, bei dem Notrufe auch ohne SIM-Karte abgesetzt werden konnten, wurde laut Bundesministerium notwendig, um dem Missbrauch der Notrufnummer 112 einzuschränken. In Spitzenzeiten waren nach Angaben der Notrufabfragestellen über 80 Prozent aller Anrufe missbräuchlich. Das führte dazu, dass Notrufe von Menschen, die sich wirklich in Not befanden, nur verzögert bearbeitet und diesen damit Hilfeleistungen erst verzögert bereitgestellt werden konnten. Spätestens ab dem 1. Juli 2009 wird eine funktionierende SIM-Karte im Handy erforderlich sein.

Notrufe über Fremdnetze

Weiterhin ist trotz der mit einer SIM-Karte einhergehenden Bindung an einen Dienstanbieter sichergestellt, dass Notrufe zur "112" auch dann abgesetzt werden können, wenn man sich gerade in einem Gebiet aufhalten sollte, das nicht vom eigenen, sondern nur von einem anderen Mobilfunkanbieter versorgt wird.

Mit Alice Mobile für 15 Cent telefonieren

Mobilfunkangebot unabhängig vom DSL-Anschluss

Mit Alice Mobile startet der Telekommunikationsanbieter ein Mobilfunkangebot unabhängig von einem DSL-Anschluss. Interessierte Kunden können für 15 Cent pro Minute deutschlandweit telefonieren, wodurch Alice eine Konkurrenz für andere Mobilfunkdiscounter und Mobilfunkanbieter wird.

Im Alice-Netz für 0 Cent telefonieren

Zu dem bisherigen Festnetz- und DSL-Anschluss, bietet Alice seinen Kunden nun auch einen Mobilfunkanschluss in Kooperation mit O2 an. Unabhängig vom DSL-Angebot können Alice Mobile-Nutzer für 15 Cent deutschlandweit in alle Netze telefonieren und SMS verschicken. Von Alice zu Alice kann außerdem für 0 Cent kommuniziert werden. Dabei ist es nicht relevant, ob die Gespräche von Handy auf Handy oder von Handy auf Festnetz geführt werden.
30 Megabyte für mobiles Surfen

Für die mobile Internetnutzung stehen den Kunden 30 Megabyte Datenvolumen zur Verfügung und für jeden weiteren Megabyte werden 0,25 Euro berechnet. Wenn die Internetnutzung vom Kunden intensiver eingeschätzt wird, können für monatlich 6,90 Euro zusätzlich 300 Megabyte für Alice Mobile gebucht werden. Auch hierbei kostet jeder weitere Megabyte 0,25 Euro.
Für 9,90 Euro unbegrenzt telefonieren

Alice Mobile-Kunden, die wöchentlich mehr als 15 Minuten ins deutsche Festnetz telefonieren, lohnt sich die Option "Mobile Flat". Bei einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten kann dieser Tarif für monatlich 9,90 Euro gebucht werden und der Kunde kann somit unbegrenzt vom Mobiltelefon ins deutsche Festnetz telefonieren. Der gleichen Tarif wird für 14,90 Euro im Monat für Kunden angeboten, die in ihrer Telefonie flexibel bleiben möchten.

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